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AAAA Guten Morgen!

Im Schlaf regenerieren sich Körper, Geist und Seele. Eine gestörte Nachtruhe wird daher schnell zum gesundheitlichen Problem.

CLAUDIA WOHLHÜTER |
Wie wichtig der Schlaf ist, das zeigen unzählige Studien. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nehmen bei zu wenig Schlaf ab, zudem drohen negative Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und weitere gesundheitliche Probleme.
Rund 7,4 Millionen Deutsche leiden an wiederkehrenden Schlafstörungen. Das heißt, die Quantität und/oder Qualität ihres Schlafes sind beeinträchtigt. Man kennt das ja selbst – nach einer 3-4 Stunden Nacht reichen die Ressourcen vielleicht noch aus. Doch spätestens nach der zweiten schlafreduzierten Nacht wird man fahrig und unkonzentriert, die fehlende Erholung schlägt sich auf das Gemüt nieder.

Schlafhygiene
Glücklicherweise kann man eine Menge tun, um im Schlaf wieder Entspannung zu finden. Etwa 7-8 Stunden Schlaf gelten als optimal. Ganz wichtig für eine entspannte Nachtruhe ist die sogenannte Schlafhygiene. Es sollte einen Raum geben, der wirklich nur zum Schlafen benutzt wird. Wer im Bett arbeitet oder TV schaut, braucht sich nicht wundern, dass er hier nicht wirklich abschalten kann. Denn das Unterbewusstsein speichert das alles. Im Schlafzimmer sollte es zwischen 16 und 19 Grad warm sein. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Am besten kurz vor dem Zu-Bett-Gehen das Fenster für etwa eine Viertelstunde weit geöffnet lassen. Das Schlafzimmer sollte zudem möglichst abgedunkelt sein, denn das Schlafhormon Melatonin wird verstärkt in der Dunkelheit gebildet.

Runterfahren
Auch wenn der blutrünstige Thriller ordnungsgemäß im Wohnzimmer über den Bildschirm flimmert – schwer Verdauliches sollte man möglichst 3-4 Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr zu sich nehmen, das gilt für die Seele, genauso wie für den Körper. Körperliche Bewegung ist zwar grundsätzlich bei Schlafproblemen sehr wichtig, sollte aber ebenfalls einige Stunden vor der Schlafenszeit betrieben werden. Viele kennen das: Eigentlich ist man todmüde, aber Gedankenkarusselle verhindern das Einschlafen. Nicht selten drehen sie sich um den nächsten oder den vergangenen Arbeitstag. Hier kann ein Tage- oder Aufgabenbuch helfen, in dem man alles, was einem in den Sinn kommt, vor dem Einschlafen kurz notiert.

Entspannungstechniken
Wer merkt, dass er von seinem hohen Stresslevel gar nicht mehr runterkommt, sollte Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga ausprobieren.  Keine gute Idee ist es, bei Schlafstörungen gleich zu Medikamenten zu greifen. Dies kann in einen gefährlichen Teufelskreis und in die Abhängigkeit führen. Lieber erst mal obige Tipps probieren und, wenn das alles nichts bringt, einen Mediziner aufsuchen. Es gibt auch jede Menge pflanzliche Einschlafhelfer wie Baldrian und Lavendel, die gut wirken.
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