undefined Function "box_swo_paywall_counter".

Auch der Personalchef soll gehen

Volkswagen: Vier Sparten sind offenbar angedacht: Volumenmodelle, Oberklasse, Sport- und Nutzfahrzeuge.

DOT/DPA |

Volkswagen stehen neben dem Wechsel von Herbert Diess an die Konzernspitze weitere Umwälzungen bevor. Angeblich muss auch Personalchef Karlheinz Blessing gehen.  Auch eine Neufassung wichtiger Strukturen sei angedacht, bekräftigten Quellen. Wie konkret diese schon auf einer für Freitag geplanten Aufsichtsratssitzung diskutiert oder gar beschlossen werden könnten, blieb jedoch unklar.

Laut „Spiegel“ sollen die einzelnen Marken in vier Gruppen kommen – für Volumenmodelle (Kernmarke VW, Skoda, Seat), Oberklasse-Autos (Audi, Bentley), Sportwagen (Porsche, Bugatti, Lamborghini) und Nutzfahrzeuge (MAN, Scania, leichte Nutzfahrzeuge). In der Debatte ist seit längerem auch eine separate Ausgliederung des Lkw-Geschäfts mitsamt eigenem Börsengang oder eine Holding-Struktur.

„Volkswagen muss sehr viel flexibler werden in seinen Strukturen“, meinte Branchenexperte Stefan Bratzel. Er hält kleinere Einheiten für nötig. „Es braucht eine neue Kultur von Flexibilität und schnellen Entscheidungswegen, aber das kann nicht von heute auf morgen gehen.“

Der mögliche Nachfolger von Matthias Müller könne für einen Kulturwandel im Automobilkonzern stehen – und auch eine Chance für betrogene Diesel-Fahrer sein. „Ich hoffe, dass mit dem Wechsel ein Umdenken erfolgt. Es geht darum, das Vertrauen in den Diesel wieder herzustellen, dessen Ruf gründlich ramponiert ist“, sagt die Obfrau der SPD im Verkehrsausschuss, Kirsten Lühmann.

Auch der Baden-Württemberger Grünen-Politiker Matthias Gastel betont: „Ich hoffe, dass VW bei den Nachrüstungen einlenkt. Wer betrogen hat, Milliardengewinne einfährt und hohe Vorstandsboni ausschüttet, hat kein Argument, sich gegen den technischen Umbau zu sperren.“

Die Linken-Politikerin Ingrid Remmers, die im Verkehrsausschuss sitzt,  sieht in der „mangelnden Bereitschaft, auf die Probleme der Diesel-Fahrer einzugehen“ einen Grund „weshalb Müller gehen musste“. „Es ist deshalb nachvollziehbar, weshalb es VW nun mit einem Reformer versucht.“ dot/dpa

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

undefined Function "box_swo_tabellen_get_tabledata_by_leokuerzel".
Zum Schluss

Warum man mit Energiesparlampen ...

Die modernen Glühlampen sind gut für die Umwelt, weil sie Energie sparen, aber schwierig zum Entsorgen.

Energiesparlampen schonen das Klima, weil sie viel weniger Strom verbrauchen als die alten Glühbirnen. Doch wenn sie zerbrechen, ist Vorsicht angesagt – vor allem, wenn sie Quecksilber enthalten. mehr

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr

Mückenplage droht – ...

Wo kommt sie vor? Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus).

Deutschland droht eine Stechmückenplage. Der Grund: das feuchtwarme Wetter. Experten bitten darum, Mücken zu fangen und einzusenden. mehr