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Es lebe der Zentralfriedhof

Die Wiener probieren es am berühmten Zentralfriedhof künftig mit einem Kaffee am Grab. Ein Trend für deutsche Friedhöfe?

GUIDO BOHSEM |

Es gibt ein paar Dinge, die in Deutschland lebende Wiener schmerzlich vermissen. Den Stephansdom, den Prater, den Heurigen, auf jeden Fall aber das Kaffeehaus, das es so gut, so urig bei den Piefkes einfach nicht gibt.

 Ob sie auch den Wiener Zentralfriedhof vermissen, dürfte schwerer zu beantworten sein. Denn der Tod, so heißt es einerseits, das muss ein Wiener sein, und der Wiener hängt in seltsamer Liebe an seinem Gottesacker. Und doch wollen sie – Bitteschön! – allenfalls als seltener Besucher dorthin und keinesfalls als Dauergast. Auf dem Zentralfriedhof ist der Wiener eben auch in Wien ganz gerne nur Tourist.

Da trifft es sich gut, dass nun eben an jenem Zentralfriedhof ein Kaffeehaus geöffnet hat. So hat man beides, die Melange und das Morbide. Eine himmlische Kombination, wenn man das an dieser Stelle so sagen darf. Und ganz nebenbei kann der lässige Wiener dem spießigen Deutschen dann auch mal zeigen, wie man das Leben und das Jenseits verbindet.

Doch Pech gehabt, diesmal sind die Piefkes da schon weiter. Die Mischung aus Grab und Café gibt es nämlich bei uns schon länger und zwar in Hamburg-Ohlsdorf. Was übrigens, liebe Wiener, der größte Friedhof in Europa ist – nur falls ihr euch so richtig sehnt und die deutsche Großkotzigkeit mal wieder nervt. Guido Bohsem

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