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Millionenverlust durch Zinswetten: Bewährungsstrafe

Es ist der juristische Schlussakt einer Finanzaffäre, die weit über Pforzheim hinausgeht. Mit modernen Methoden wollen Wirtschaftsprofis die Kommune am Nordrand des Schwarzwalds sanieren. Doch am Ende reißt ein Strudel aus hoch spekulativen Geschäften alle in die Tiefe.

dpa |

Bei den Geschäften vor etwa zehn Jahren sei die Stadt das Opfer "intransparenter Geschäfte vertrauenswürdiger Banken" geworden. "Es gab keinen Anlass, an den Angeboten zu zweifeln", betonte sie.

Auch die damalige Stadtkämmerin wies die Vorwürfe zurück. "Nicht einer (in der Verwaltung) hat geglaubt, dass ich etwas anderes im Sinn hatte als das Wohl der Stadt", sagte die Wirtschaftsmathematikerin. "Ich habe immer alles offen kommuniziert."

Die Anschuldigungen beziehen sich auf Kosten, die durch riskante Finanzgeschäfte zu Lasten der Stadtkasse Pforzheim entstanden waren. 2010 zog der Gemeinderat die Notbremse - am Ende stand ein Verlust von rund 58 Millionen Euro. Inzwischen ist ein großer Teil des Geldes nach Vergleichen mit den beteiligten Banken wieder in der Kasse.

Nach den Schlussworten unterbrach das Gericht die Verhandlung bis 13.30 Uhr. Dann wurden die Urteile erwartet. Die Staatsanwaltschaft fordert für Augenstein zwei Jahre und vier Monate Haft und für die damalige Kämmerin zwei Jahre und sechs Monate Haft. Die Verteidigung, darunter Anwalt und FDP-Vizevorsitzender Wolfgang Kubicki, nennt die Vorwürfe unbegründet und plädiert auf Freispruch.

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