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Kostbare Urlaubszeit: Entschädigung für falsches Hotel

Drei Tage in einem anderen Hotel - in einem Zimmer ohne Meerblick, aber mit Ekelfaktor. Das kann einem die Reise vermiesen, meint eine Familie und pocht auf Entschädigung. Zu Recht, entscheidet der BGH.

dpa |

Im vorliegenden Fall war eine Familie aus dem schwäbischen Crailsheim bei ihrem Antalya-Urlaub vor gut zweineinhalb Jahren wegen Überbelegung für drei Tage in einem anderen Hotel einquartiert worden. Das Hotel war nach Angaben ihres Anwaltes unfertig, das Zimmer hatte nicht den versprochenen Meerblick und war - nach Feststellung des Berufungsgerichts - in einem ekelerregenden Zustand.

Zwar war in dem ursprünglich gewählten Hotel später alles in Ordnung. Die drei Tage hätten den Elf-Tage-Urlaub der Familie aber nachhaltig beeinträchtigt, argumentierte am Dienstag ihr Anwalt vor dem BGH. Die Familie forderte deshalb zusätzlich zu bereits in den Vorinstanzen erstrittenen rund 970 Euro eine Entschädigung in Höhe von mindestens 1250 Euro - wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit (X ZR 111/16).

Dass der Familie angesichts der Hygienemängel, des fehlenden Meerblickes und nötigen Umzugs eine Minderung zusteht, räumte auch der Anwalt von Alltours Flugreisen bei der mündlichen BGH-Verhandlung ein. Dass die drei Tage zu Beginn den ganzen Urlaub beeinträchtigten, konnte er jedoch nicht sehen. "Beide Hotels gehören zur selben Kette und haben den gleichen hohen Standard", argumentierte er.

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