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Studenten bringen das Lebensgefühl der 60er zurück

Studenten der Musikhochschule zeigen im Haus der Haus der Geschichte ein Stück zur Ausstellung.

NADJA OTTERBACH |

Die Mauer wurde errichtet, Frauen emanzipierten sich, Studentenrevolten legten den Grundstein für mehr Freiheit und Gerechtigkeit. Die 60er Jahre haben in Deutschland viel bewegt. Das Stuttgarter Haus der Geschichte lässt Besucher noch bis zum 24. Juni in das Jahrzehnt eintauchen. Die Sonderausstellung „Denn die Zeiten ändern sich“ zeigt, was der Wandel fürs Ländle bedeutete. Rund 30 000 Besucher haben die Schau seit der Eröffnung im Dezember gesehen, wie Pressesprecher Joachim Rüeck sagt. Vor Ort werde viel diskutiert und sich gemeinsam erinnert. Auch das Begleitprogramm zur Ausstellung locke die Massen. Übervoll sei es bei der ersten Podiumsdiskussion gewesen, die Livekonzerte stets ausverkauft, berichtet Rüeck.

Zum Abschluss kommt an drei Abenden noch einmal Bewegung in die Schau: Zehn Studierende der Stuttgarter Musikhochschule zeigen am 12., 14. und 21. Juni jeweils ab 19 Uhr ein Musiktheater mit dem Titel „39 = 34 etc. Neue Musik“. Dafür brauchen sie keine Bühne, sagt  Professorin Angelika Luz. Die Studenten bewegen sich inmitten der Ausstellung, quasi auf Augenhöhe mit den Besuchern. Luz leitet an der Hochschule das Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater und hat das Projekt initiiert. Studenten aus den Fachbereichen Gesang, Sprechen und Komposition präsentieren John Cage und George Brecht, Teile der in Stuttgart 1969 uraufgeführten Komposition „Hallelujah“ und „Staatstheater“ von Mauricio Kagel sowie zwei Uraufführungen von Adrian Laugsch und Eui Kyung Lee. Unter anderem werden Instrumente wie Melodica, Stylophon und Lotusflöte erklingen. Auch ein Zeitzeuge ist angekündigt: Der Stuttgarter Dirigent und Pianist Bernhard Kontarsky wird vor Ort interviewt. Nadja Otterbach

Info Der Eintritt ins Haus der Geschichte kostet fünf Euro – die Show ist darin enthalten. Donnerstags ist der Eintritt frei. Mehr Infos auf www.hdgbw.de 

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