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Cantus Novus und Scherer-Ensemble glänzend vereint

Der Frauenchor Cantus Novus und das Scherer-Ensemble singen gemeinsam in der Ulmer Georgskirche – glänzend vereint, als ob sie seit Jahren miteinander musizierten.

GOTTFRIED LOTHAR |

In bewährter Tradition hat der Frauenchor Cantus Novus Ulm am ersten Sonntag im Neuen Jahr sein nachweihnachtliches Konzert für die Aktion 100 000 und Ulmer helft in der Kirche St. Georg gesungen. Unter der Leitung von Helmut Steger erklang wieder ein fein zusammengestelltes Programm mit ausgesuchten Werken von der Renaissance bis zur Moderne.

Doch gab es diesmal eine Besonderheit: Das Scherer-Ensemble war als Gast mit dabei und eröffnete so der Programmgestaltung ganz neue Möglichkeiten. Zusammen mit dem achtköpfigen Männerensemble in der Einstudierung von Thomas Müller konnten Chorsätze für gemischten Chor gesungen werden, so dass ein äußerst abwechslungsreiches Programm in pausenlosen 90 Minuten geboten wurde.

Der Konzertteil „Frohlocket, ihr Völker auf Erden!“ wurde vom Männer-Ensemble mit einem Madrigal des Briten Thomas Tallis vom Haupteingang aus eröffnet. Feinsinnige kurze Improvisationen auf der Klarinette von Jochen Anger schlossen sich an und gaben auch weiterhin dem Programmablauf Struktur.

Überzeugende Klangkultur

Die 18 Damen von Cantus Novus sangen dann ein Stück ihres Chorleiters, bevor beide Chöre gemeinsam mit ihrer überzeugenden Klangkultur und Musikalität nicht nur bei Stücken von Mendelssohn Bartholdy glänzten und mit dem „Ave Maria“ von Franz Biebl samt Soli und Engelsstimmen einen ersten Höhepunkt ertönen ließen. Die folgenden Stücke von Michael Praetorius, Johann Eccard, Petr Eben und anderen Komponisten. standen dem in nichts nach.

Auch im zweiten Teil des Konzerts mit dem Titel „Lob, Bitte und Dank“ zeigten beide Ensembles, dass sie nicht nur jedes für sich mit stupender Stimmkultur aufwarten konnten, sondern dass sie auch zusammen eine musikalische Einheit bildeten, als ob sie seit Jahren miteinander musizierten. Die Gastgeberinnen erfreuten unter anderem mit „Prayer Of St. Francis“ des US-Amerikaners Allen Pote in der feinsinnigen Einrichtung durch Helmut Steger.

Andreas Weil an der Orgel sorgte nun volltönend für die Intermezzi, bevor er am Flügel nahtlos von einer Improvisation in Mendelssohns „O beata et benedicta Trinitas“ überleitete. Mit dem andächtigen „So singen wir all Amen“ von Hugo Distler endete dieses außergewöhnliche Konzert. Gottfried Lothar

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