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Lichterkette für Mesale Tolu

Der Solidaritätskreis für in der Türkei inhaftierte Journalistin lädt Politiker zur morgigen Kundgebung am Münsterplatz ein. Zudem soll zum ersten Mal eine Lichterkette gebildet werden.

ULRIKE SCHLEICHER |

Eine Lichterkette bei der Kundgebung am morgigen Freitag soll auf das Schicksal der Ulmer Journalistin Mesale Tolu sowie weiteren in der Türkei inhaftierten Journalisten aufmerksam machen. Das gibt der Solidaritätskreis für Mesale Tolu bekannt.

Wie berichtet, war die deutsche Journalistin und Mutter Ende April in der Türkei verhaftet worden und steht dort nun vor Gericht. Die Anklage lautet auf Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Mesale Tolu war beruflich zwischen Deutschland und der Türkei gependelt und hatte für die linksgerichtete Nachrichtenagentur Etha Artikel übersetzt. Am ersten Verhandlungstag hatte die 32-Jährige die gegen sie erhobenen Terrorvorwürfe zurückgewiesen. „Ich habe keine der genannten Straftaten begangen.“

Bis zum zweiten Termin am 18. Dezember muss sie in Untersuchungshaft bleiben, befanden die Richter. Nachdem der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner Ende Oktober überraschend freigelassen worden war, keimte auch die Hoffnung für die Ulmer Journalistin. Vergeblich.

Vor wenigen Tagen haben die türkischen Behörden Özlen Gümüstas und Sezin Ucar, beides Anwältinnen der 32-Jährigen, festgenommen. Sie sitzen in der gleichen Zelle wie Tolu, wie der Sprecher der Familie, Baki Selcuk, mitteilte. Auch ihnen werde Terrorpropaganda vorgeworfen.

Die Lichterkette solle vor Weihnachten ein Zeichen für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte setzen. Beginn der Kundgebung ist um 18 Uhr auf dem Münsterplatz. Ulrike Schleicher

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